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August-Wilhelm-Rondell 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Etwas versteckt hinter den Hecken findet man einen kreisförmigen Platz mit einer Büste des Prinzen August-Wilhelm von Preußen sowie einer marmornen Urne auf einem Sockel. Beides soll an den Lieblingsbruder Prinz Heinrichs erinnern.  Die Büste war nach 1945 lange verschollen.
Nachdem man durch Zufall den Sockel und den unteren Teil der Büste fand, wurde der Kopf anhand alter Abbildungen rekonstruiert. Im Prinz-Heinrich-Jahr 2002 konnte sie wieder aufgestellt werden.

Egeria-Grotte 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Einst muß sie schön ausgesehen haben, die Grotte am Ende der Querallee. Die innere Auskleidung mit Borke verschaffte der Hofgesellschaft die Illusion, in einer Einsiedelei zu sitzen. Eine kleine Figur stellte die römische Quellnymphe Egeria dar.

Zur Zeit laufen Restaurierungsmaßnahmen.

Prinz Heinrich, Bruder Friedrichs des Großen, ließ um 1790 die Egeria-Grotte im Park seiner Residenz Rheinsberg in einer Feldsteinausführung erbauen und mit der Nymphen-Figur ausstatten. Kurz nach Heinrichs Tod 1802, setzten Verfall und Zerstörung der Grotte ein. 1843 wurden die letzten Reste der Egeria beseitigt.

Feldsteingrotte 
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Schlossspark 16831 Rheinsberg

 
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Obwohl 1753 begonnen, zogen bis zur Fertigstellung der Grotte noch 30 Jahre ins Land. Durch die Aufschichtung von Findlingen entstanden ein großer und zwei kleinere Räume. Um die Illusion einer echten Wassergrotte zu perfektionieren, verzierte man die Wände mit Muscheln und die Decken mit gläsernen Tropfsteinen. Heute ist von dem Schmuck leider nichts mehr vorhanden.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)

Gartenportal 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Es war eines der ersten Bauwerke im Park, das seit 1741 den Südeingang umrahmt. Links und rechts erheben sich je vier Säulen, daneben begrüßen uns die Göttinnen der Gartenfrüchte und der Blumen. Die oberen Enden der Säulen werden von steinernen Vasen geschmückt.

Grabpyramide 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 
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Als Prinz Heinrich fühlte, daß sein Aufenthalt im Diesseits dem Ende zuging, ersann er sich eine kleine Pyramide als letzte Ruhestätte. Sie wurde auf einem seiner Lieblingsplätze im Park erbaut. Wenige Tage vor Heinrichs Tod, am 03.08.1802, erfolgte ihre Fertigstellung. Eine von ihm verfaßte Inschrift finden wir auf der Steinplatte, die den Eingang verschließt.
Die fehlende Pyramidenspitze symbolisiert die Unvollkommenheit des Daseins.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2004)

Heckentheater 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Im der Muse verschriebenen Rheinsberger Schlosspark durfte ein Freilichttheater nicht fehlen. 1758 entstand eine natürliche Kulisse aus Hecken und Bäumen.

Verantwortlich dafür zeichnete Baron von Reisewitz, wie auch für viele andere Anlagen im Park. Nachdem es im 19. Jahrhundert kaum genutzt wurde, finden heute Aufführungen der Kammeroper sowie verschiedene Konzerte im Heckentheater statt.

Malesherbes-Säule 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Für Aristokraten war die Französische Revolution keine gute Zeit, und sie kostete vielen von ihnen bekanntlicherweise den Kopf. Der Minister Malesherbes kritisierte öffentlich die Hinrichtung des Königs und wurde daraufhin selbst ein Opfer der Guillotine. Heinrich, der viel Sympathie für den französichen Adel hegte, ließ Malesherbes zum Gedenken 1795 einen Säulenstumpf im Forst Boberow aufstellen.

Marstall 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Die Pferde der Rheinsberger Hofgesellschaft wohnten im Marstall, der 1738 östlich der Schlossinsel gebaut wurde. An beiden Seiten erhielt er zweigeschossige Kopfbauten. Im nördlichen brachte Prinz Heinrich 1764 die erste öffentliche Bibliothek unter.

Obelisk 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 
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Das Verhältnis zwischen den Brüdern Friedrich und Heinrich war meist eher gespannt. Nachdem Friedrich 7 Jahre kriegerisch um Schlesien gerungen hatte, gab es einige Offiziere, die nach Heinrichs Meinung nicht genug für ihre Verdienste gewürdigt wurden. Ihnen und vor allem seinem Bruder August Wilhelm zu Ehren gab er bei dem Bildhauer Boumann dem Jüngeren einen Obelisken in Auftrag, der 1791 gegenüber dem Schloss seinen Platz fand.
Auf 28 Tafeln waren rund um den Koloß die Militärs mit Namen und Werdegang aufgeführt. Die Bronzebuchstaben wurden 2002 wieder angebracht.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)

Orangeriepavillon 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 
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Bis der Salon (Orangeriepavillon) seine heutige Gestalt erhielt, wurden viele Umbauten an ihm vorgenommen. Eigentlich sollte er zu Friedrichs Zeiten eine Orangerie werden. Als Prinz Heinrich 1753 nach Rheinsberg kam, ließ er von beiden Seiten des noch unfertigen Gebäudes Teile abreißen. 1765 erfolgte der Einbau von Bädern, die aber im 19. Jahrhundert wieder verschwanden. Innerhalb des Pavillons wird man von einem Engel beobachtet, der dort auf einem Deckengemälde herumflattert. Rings um den Salon stehen Figuren, die die vier Jahreszeiten versinnbildlichen.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)

Rasenparterre der Schlossinsel 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 
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Apoll mit seiner Lyra

Prinz Heinrich postierte 1766 fünf strahlendweiße Mamorfiguren vom italienischen Bildhauer Giovanni Antonio Cybei auf die Rasenflächen. Den Apoll als zentrale Figur und um ihn in weitem Kreis vier barocke Frauengestalten, die die Elemente aus der griechischen Mythologie - Feuer, Erde, Wasser und Luft versinnbildlichen.

Foto: W. Kirste, Stechlin-Dollgow (2005)

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Schloss Rheinsberg 16831 Rheinsberg

 
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Der Schlosspark lässt nach wie vor  die Grundgestaltung erkennen, die ihm derzeit Georg Wenzeslaus von Knobelsdorf und Karl Friedrich Glume gaben. Die strenge Linienführung des Schlosses spiegelt sich im Park wieder. Durch eine breite Terrasse wurde die architektonische Verbindung vom Erlenhof zum Gartenparterre, zum See und damit zur märkischen Landschaft hergestellt.

Studenten haben 1999 zwei Rundumblicke geschaffen:

  1. Vor dem Schloss
  2. Die Seeseite

Damit Sie sich dies ansehen können, benötigen Sie ein Plugin für Quicktime.

Vom 28. Juni 2003 ist dieser, geschaffen von www.begehungen.de anlässlich einer Veranstaltung im Schlosspark,  virtuelle Rundgang.

Sphinxtreppe 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Am Ende des Orangerieparterres gewinnt die Hauptallee durch eine breite Treppe an Höhe. Beim Erklimmen der Stufen ist man den erhabenen Blicken zweier Damen mit Löwenkörpern ausgesetzt. Angeblich haben ihre Gesichter Ähnlichkeit mit denen von Madame Pompadour und Maria Theresia.

Tempel für teure Verstorbene 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 

Dieses kleine Bauwerk steht hier seit 1790. Sein Daseinszweck war, an Heinrichs Verwandte, Freunde und Lieblingsdiener zu erinnern, die vor ihm verstarben. Die Eingangsplatte wird von einer altfranzösischen Inschrift verziert.

Widderkopfvase 
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Schlosspark 16831 Rheinsberg

 
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Foto: W. Kirste Stechlin-Dollgow (2005)

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