Regionales
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| Historischer Wartturm und Krähenberge
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16831 Rheinsberg
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 Der auf dem Krähenberge (116,6 üNN) stehende Wartturm wurde schon Mitte des 18. Jh. im Auftrag von Friedrich II erbaut.
Dieser sechseckige Bau mit gotischen Stilelementen wurde mit Wachposten besetzt um Besucher besonders aber seinem Vater, durch Lichtsignale, rechtzeitig anzukündigen. Es gibt einen direkten Blick vom Schloß über die Billardbrücke zum Wartturm.
Im 19. Jahrhundert kümmerte sich niemand um den Turm. Er war dem Zerfall preisgegeben. Nur von Gardeschützen wurde er für Übungen genutzt. Zahlreiche Kugeleinschläge waren überall zu sehen.
1932 entschloß man sich den Wartturm umfassend zu restaurieren. doch im Laufe der Jahre verfiel er wieder.
Durch private Spenden und Liebhaber an alten Bauten und Denkmäler wurde der Turm abermals restauriert und ist seit dem Sommer 2002 wieder zugänglich.
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| Kavalierhaus
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Schlossanlage
16831 Rheinsberg
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Kronprinz Friedrich ließ 1738 den Grundstein für das Kavalierhaus legen, um seine Bediensteten unterbringen zu können. Als Friedrich nach dem Tod seines Vaters als König nach Berlin ging, schenkte er die Schlossanlage seinem Bruder Heinrich. Dieser ließ eine neue Unterkunft für das niedere Dienstpersonal bauen, um im repräsentativen Kavalierhaus Hofbeamte und Gäste unterbringen zu können. Nach 1763 ließ Prinz Heinrich im stadtseitigen Flügel (rechts) ein kleines Theater einbauen. 1774 wurde das neue Schlosstheater (links) als seeseitiger Flügel an das Kavalierhaus angebaut. Die Bundesmusikakademie Rheinsberg unter der Leitung von Dr. Ulrike Liedtke nutzt seit 1991 das historische Kavalierhaus. Die Bundesmusikakademie ist auch Betreiberin des Schlosstheaters.
Foto: J. Severin, Musikakademie Rheinsberg Text: Musikakademie Rheinsberg
Nutzung durch: Musikakademie Rheinsberg Kavalierhaus der Schlossanlage 16831 Rheinsberg www.musikakademie-rheinsberg.de |
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| Ratskeller
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Markt 1
16831 Rheinsberg
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Als Friedrich der Große 1744 seinem Bruder Heinrich Rheinsberg schenkt, bekommt sein Kammerdiener Fredersdorf den Prinzlichen Keller am Marktplatz und die dazugehörige Brauerei un der Mühlenstraße. 1792 zieht das Zolldepartement dort ein, bis Prinz August 1804 das Gasthaus der Stadt schenkt. Da die Stadt über kein eigenes Rathaus verfügte wurde beim Verkauf 1832 ein Teil des Hauses als Rathaus reserviert. 1886 erwarb der Unternehmer Franz Otto das einst so berühmte Gasthaus und verhalf ihm wieder zu seinem alten guten Ruf. 1968 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit gesperrt und später abgerissen. 1987 wurde der neue Ratskeller, der an gleicher Stelle aber viel kleiner wieder aufgebaut wurde, eröffnet.
Foto: W. Kirste, Dollgow (2005 Töpfermarkt).
Bewirtschaftung:
Ratskeller Rheinsberg Tel.: 033931 / 2264, E-Mail, Homepage |
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