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Neuruppin - Jerusalem-Hain 



Jerusalem-Hain 


16816 Neuruppin
Bild des Objektes

Anläßlich des 3000jährigen Bestehens der Stadt Jerusalem errichtete man 1996 am nördlichen Eingang Neuruppins ein Denkmal. Es soll an die Bedeutung der israelischen Stadt als Symbol für friedliche Zusammenarbeit erinnern. Die drei gepflanzten Blutbuchen symbolisieren die jeweils 1.000 Jahre Jerusalemer Geschichte.
Bis zur Zeit des Nationalsozialismus war die Fontane-Stadt Neuruppin ein Zentrum jüdischen Lebens für die Region. Insgesamt 48 Dörfer hatten sich Mitte des vorigen Jahrhunderts der Synagogischen Gemeinde angeschlossen. In Neuruppin lebten bis 1933 rund 90 jüdische Bürger. Bis in die 60er Jahre hatte die märkische Stadt eine eigene Synagoge, ihr jüdischer Friedhof wurde 1935 geschlossen. 1985 wurde ein Teil des jüdischen Friedhofes mit wenigen im Krieg unversehrt gebliebenen Grabsteinen wieder hergerichtet.