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Neuruppin - Karl-Friedrich Schinkel 



Karl-Friedrich Schinkel 


16816 Neuruppin
Bild des Objektes

Meister des Klassizismus war der große deutsche Architekt Karl-Friedrich Schinkel. Sein Einfluss auf die Architektur in Preußen war beachtlich. Das Denkmal der Königin Luise in Gransee wurde 1810 von Schinkel entworfen. Die Königliche Eisengießerei Berlin hatte seinen Entwurf in die Realität umgesetzt. So als wäre die Königin tatsächlich hier begraben, ruht seither der Sarkophag auf dem emporragenden Sockel, von einem kunstvoll gearbeiteten Baldachin gegen Wind und Wetter geschützt.
Sein letzter Entwurf war für ein Denkmal Friedrich des Großen in Potsdam.
 

kurze Biografie
13.März 1781 in Neuruppin geboren
1794  zieht die Familie nach Berlin und Karl-Friedrich besucht das
          Gymnasium
1797  sieht er in einer Ausstellung Architektur-Zeichnungen von
          Friedrich Gilly und 
          Schinkel  beschließt nun Architekt zu werden
1798  Lehre bei Friedrich und David Gilly, es entstehen die ersten Entwürfe
1799  bis 1800 studiert er an der neugegründeten Bauakademie
1802  erfolgt die Umgestaltung von Schloss Buckow und er entwirft Schloss Köstritz
1803  bis 1805 reist er durch Deutschland, nach Italien und Frankreich
1810  Entwürfe für Begräbniskapelle der Königin Luise
1812  Schinkel beschäftigt sich intensiv mit gotischer Architektur  und Malerei
1813  bis 1829 in dieser Zeit entstanden seine bekanntesten Bauwerke in Berlin, 
          Neue Wache, Schauspielhaus, Friedrich-Werdersche Kirche und das Alte
          Museum
1830  war er Oberbaurat im Staatsbauamt
09. Oktober 1841 starb Schinkel in Berlin.