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Sehenswertes - Liste Neuruppin



3 Einträge aus Neuruppin

Stadtpark 


16816 Neuruppin
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Begründer, Oberst Wulffen, und die weitere Gestaltung durch den königlichen Gartenbaudirektor Lenne hatten 1897 ein beliebtes Spaziergängeridyll geschaffen. Nach Jahrzehnten des Wildwuchses begann 1992 das Gartenbauamt der Stadt Neuruppin mit der Rekultivierung. Der wunderbare Altbaumbestand mit 131 Bäumen der Erstbepflanzung (1835-1840) ist noch erhalten. Der Goldfischteich, das ehemalige Prunkstück, wurde saniert und die alten Grabenverläufe wiederhergestellt. Insgesamt werden durch den 8,8 Hektar großen Stadtpark bald wieder 2,3 Kilometer Wege führen - 160 Jahre nach seiner Gründung geht er wieder einer neuen Blütezeit entgegen.



Tempelgarten 


Präsidentenstraße 64 16816 Neuruppin
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Ein sechs Meter hoher Ginko-Baum, barocke Sandsteinfiguren und nicht zuletzt der eigentliche Tempel erwarten den Besucher des Neuruppiner Tempelgartens. 1732 durch den preußischen Kronprinzen Friedrich als "Amalthea"-Garten angelegt, errichtete von Knobelsdorff auf einem Wall 1735 einen Rundtempel mit acht Säulen. Nach mehrmaligen Besitzerwechsel des Gartens erwarb schließlich 1853 die Neuruppiner Kaufmannsfamilie Gentz das Areal. Damaliges Ziel war, diesen Garten "in memoriam" an den Aufenhalt Friedrichs wiederherzurichten und "jedermann den öffentlichen Zutritt" zu gewähren. Im Zuge der großen Kulturbegegnung Orient - Europa entwarf schließlich der Architekt und Protagonist arabischer Baukunst, Diebtisch, die weiteren Gebäude: Villa, Gärtnerhaus mit stilisiertem Minarett und die Umfassungsmauer mit orientalischem Wachturm. Alexander Gentz erwab barocke Sandsteinplastiken, zumeist Dresdener Provenienz und schmückte den Garten mit botanischen Besonderheiten. Nach dem Konkurs des Kaufmanns Gentz wurde der Garten an den Kreis Ruppin verkauft und 1995 erwarb ihn die Stadt Neuruppin.

Öffnungszeiten:
Sommerzeit (April bis Oktober)
täglich 09.00 - 18.00 Uhr

Winterzeit (November bis März)
täglich 09.00 - 16.00 Uhr 


Wallpromenade 


16816 Neuruppin
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Wallpromenade - sie gehört zur Stadtanlage, seit  deren Gründung im 13. Jahrhundert. Die Wälle und Gräben gehörten zur mittelalterlichen Verteidigung der wehrhaften Stadt. Sie lagen vor der Stadtmauer und konnten als Schutz geflutet werden.