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Sehenswertes - Liste Neuruppin



4 Einträge aus Neuruppin

Fontane Denkmal 


Fontaneplatz 16816 Neuruppin
Bild des Objektes

Der Bildhauer Max Wiese schuf 1907 dieses eindrucksvolle Denkmal.

Ruhend auf einer Bank sitzt er vor uns, den Blick ins Ruppiner Land schweifend, in der rechten Hand einen Stift, in der linken das Notizbuch haltend. Neben sich hat er den Wanderstock abgestellt - der Schriftsteller und Wanderer durch die Mark Brandenburg, Theodor Fontane.
Das Denkmal befindet sich am südlichen Eingang zur Innenstadt.

Foto: W. Kirste (2004)



Friedrich-Wilhelm-Denkmal 


16816 Neuruppin

Auf dem Schulplatz befand sich bis 1947 das Standbild König Friedrich Wilhelm II. von Preußen. Der Entwurf zum Denkmal stammte von Karl Friedrich Schinkel. Die Figur schuf Friedrich Tieck. Die Einweihung fand am 26. August 1829 statt. Das Denkmal war der Dank der Neuruppiner Bürger an ihren König für die große Hilfe beim Wiederaufbau der Stadt nach dem großen Brand 1787. Im Jahre 1947 wurde das Denkmal entfernt. Der Sockel und die Inschrifttafel blieben erhalten:

DEM KOENIGE FRIEDRICH WILHELM II
WIEDERERBAUER DER STADT
NACH DEM BRANDE IM JAHRE MDCCLXXXVII
DIE DANKBAREN BUERGER RUPPINS
IM JAHRE MDCCCXXVIII

1998 wurde eine Nachbildung der Statue an seinem ursprünglichen Platz wieder aufgestellt, durch eine Initiative Neuruppiner Bürger mit finanzieller Unterstützung durch die Sparkasse.

 


Jerusalem-Hain 


16816 Neuruppin
Bild des Objektes

Anläßlich des 3000jährigen Bestehens der Stadt Jerusalem errichtete man 1996 am nördlichen Eingang Neuruppins ein Denkmal. Es soll an die Bedeutung der israelischen Stadt als Symbol für friedliche Zusammenarbeit erinnern. Die drei gepflanzten Blutbuchen symbolisieren die jeweils 1.000 Jahre Jerusalemer Geschichte.
Bis zur Zeit des Nationalsozialismus war die Fontane-Stadt Neuruppin ein Zentrum jüdischen Lebens für die Region. Insgesamt 48 Dörfer hatten sich Mitte des vorigen Jahrhunderts der Synagogischen Gemeinde angeschlossen. In Neuruppin lebten bis 1933 rund 90 jüdische Bürger. Bis in die 60er Jahre hatte die märkische Stadt eine eigene Synagoge, ihr jüdischer Friedhof wurde 1935 geschlossen. 1985 wurde ein Teil des jüdischen Friedhofes mit wenigen im Krieg unversehrt gebliebenen Grabsteinen wieder hergerichtet.


Schinkel-Denkmal 


Kirchplatz 16816 Neuruppin
Der große Baumeister und Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) ist in Neuruppin geboren und aufgewachsen, die Bürger der Stadt setzten ihm 1883 dieses Denkmal mit der von Max Wiese geschaffenen Bronzestatue.
Die ursprüngliche Anlage der Umfriedung wurde zerstört, aber im Oktober 2003 konnte die wiederhergerstellte Anlage enthüllt werden.