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Das Kriegerdenkmal befindet sich im Stadtwald.
Die etwa 15 m hohe Säule ist aus gehauenem Feldstein, auf der eine Gedenktafel für die gefallenen Soldaten aus dem deutsch-dänischen Krieg 1864, dem preußisch-österreichischen Krieg 1866 und dem deutsch- französischen Krieg 1870/71 erinnert.
Das Denkmal wurde 1901 eingeweiht.
Weiterhin befinden sich hier Gedenksteine für die im ersten Weltkrieg (1914 - 1918)gefallenen Granseer Bürger.
Louise - Auguste - Wilhelmine - Amalie
Prinzessin von Mecklenburg - Strelitz
Königin von Preußen
geb. 10.III. 1776 in Hannover
gest. 19.VII. 1810 in Hohenzieritz bei Neustrelitz
In Richtung Ruppiner Tor, westlich vom Kirchplatz, befindet sich auf dem Schinkelplatz das Luisendenkmal. Die Entwürfe stammen von dem Architekten Karl- Friedrich Schinkel. Im Sommer 1810 setzte sich ein Trauerzug mit der verblichenen Königin nach Charlottenburg in Bewegung. Die Route führte auch über Gransee. Da die Strecke nicht an einem Tag zu bewältigen war, wurde der Sarg in der Nacht vom 25. zum 26. Juli 1810 auf dem Neuen Markt zu Gransee aufgebahrt, dem heutigen Schinkelplatz. Die Königliche Eisengießerei Berlin setzte den Entwurf von Schinkel um. So, als wäre die Königin hier begraben, ruht seither der Sarkophag auf dem emporragenden Sockel, von einem kunstvoll gearbeiteten Baldachin gegen Wind und Wetter geschützt.
In Anwesenheit des zehnjährigen Prinzen Karl von Preußen wurde das Ehrenmal im Oktober 1811 eingeweiht.
Die jüngste und umfangreiche Sanierung des Monuments erfolgte in den Jahren
1995 bis 1997.
Der "Verschönerungsverein Gransee" kümmert sich um das Denkmal und organisiert eien Reihe von Veranstaltungen in der Stadt.
Seit 2006 gibt es eine "Königin-Luise-Tour". Per Rad wird ein Teil des Trauerweges in Richtung Mecklenburg erkundet.
Foto: Karin Klug, Neuglobsow
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